Grinzekater

Anfänger

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1

Mittwoch, 3. März 2010, 02:36

Sensibilisierungsarbeit .. ne mal im ernst folgendes wurmt mich tierisch !

Aloha erstmal zusammen,
musst mir zu folgendem erstmal ein bissl mut an lesen und einsamkeits threads wo mit das folgende zusammen hängt gibt es eigentlich zu genüge,
aber dachte mir einfach mal vieleicht gibt es andere mit dem gleichen Problem bzw. ich kann andere gegenstücke (Partner solcher belasteten Menschen)
ermutigen sich damit zu befassen. Weiterhin um mir vieleicht selber tipps von gleichgesinnten zu holen.

Also dann zum Thema:

Ich hab das riesige Problem das ich nicht wirklich fähig bin zärtlichkeiten auszutauschen (nein meine jetzt nicht speziell secks)
es fängt an bei einfachen dingen wie kuscheln usw. egal wie ich es verscuhe mein ganzer körper blockeiert dabei fängt wirklich an zu zittern, mir stockt der atem und meine pumpe geht ab wie schmitzkatze das ist echt nicht mehr schön, kurz ich bekomm richtig angst schweiß.
Ansich bin ich nicht schüchtern, hab ein gesundes selbstbewusst sein, bin mehr oder weniger witzig und recht umgänglich. (wenn man das alles in einem sein kann)
Wie gesagt kann sich sicher jeder vorstellen wie schnell eine beziehung rum ist wenn man eben zu genannten nicht fähig ist bzw man wirklich kämpfen muss.
Ich meine ich weiß das es nach ca.3-4 wochen aufhört mit diesen panik attacken aber ihr könnt euch sicher denken wie schnell in der regel ne beziehung rum ist wenn das am anfang nicht direkt so schalten und walten will. Ich kann euch sagen zwischen 1-14 tagen.
Muss sagen hatte bisher nur eine partnerin die es wirklich gepackt hat diese phase von mir zu überstehen und das hat fast 3 jahre gehalten ging dann aber aus anderen gründen auseinander was zwar schade ist aber naja bin ja noch jung.

So warum ich das ganze hier runterr assel ist recht einfach irgentwann bzw ca seit 2 jahren (bin recht passend atm 2 1/2 jahre single) geht das mit ganz vielem anderem mist ein her z.B Depressions Schübe die recht unregelmäßig kommen und das macht das ganze net einfacher. Dann denkt man sich halt recht schnell gehste halt zum therapeuten der einem dann sagt das er für diese art von seelischer erkrankung nicht zuständig ist. Vermittelt einen dann an selbsthilfe gruppen die am thema vorbei zielen da man ja nicht schüchtern ist sondern einfach nur menschen über einen bestimmten punkt bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nur unter extremen Stress anfassen kann...... weiterhin bezahlt man das ganze auch noch aus eigener Tasche das die krankenkasse das ganze net anerkennt als krankheit.

Ps: bin kein kind von traurigkeit auch mit depri attachen sind halt nur nervig weil man dann halt erstmal wieder ne weile nur schlucken muss um sich auf ein normales level wieder zu bringen und halt wie jetzt danach nicht merh schlafen kann :-P
Weitehrhin dacht ich mir da ich mich ja gestenr hier angemeldet hab und hier so eine ecke enstanden ist das ichd es mal ausnutze da ich ja hier shcon ein paar nette leute erleben durfte.

Freue mich auf konstrukte Beiträge :ok:
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Hexe

Meister

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Geburtstag: 12. Mai 1967 (43)

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2

Mittwoch, 3. März 2010, 21:56

OK - ich versuche mal auf Deinen Post zu antworten ...

Zitat

Ich hab das riesige Problem das ich nicht wirklich fähig bin zärtlichkeiten auszutauschen (nein meine jetzt nicht speziell secks)

Hast Du nur Probleme mit Zärtlichkeiten mit einer Partnerin oder generelle Berührungsprobleme ... z.B. ist es Dir generell unangenehm von Anderen berührt zu werden? Es gibt durchaus Menschen, die Probleme haben berührt zu werden - manchen tun diese Berührungen weh bis empfinden sie als stark unangenehm. In wie weit man sich dafür desensibilisieren kann hängt allerdings von mehreren Faktoren zusammen und ob es eben nur das eine spezielle Problem welches Du hast, sondern ein generelles Berührungsproblem. Du schreibst ja, dass es dann schon geht, aber es dauert eben seine Zeit bis Du bereits bist Dich darauf einlassen zu können ... also würde ich der Partnerin dies offen erklären und wenn sie damit nicht zu Recht kommt - na dann wärs wohl auch ohne Geständnis nichts geworden mit Euch.

Zitat

Ansich bin ich nicht schüchtern, hab ein gesundes selbstbewusst sein, bin mehr oder weniger witzig und recht umgänglich. (wenn man das alles in einem sein kann)


Das glaube ich Dir sofort und wie bereits oben beschrieben kann die Ursache durchaus ganz woanders als Schüchternheit liegen.

Zitat

geht das mit ganz vielem anderem mist ein her z.B Depressions Schübe die recht unregelmäßig kommen und das macht das ganze net einfacher.


Depressionen sind die Folge von dem Ganzen: Das diese mit der Zeit dann auftreten, denn Du leidest ja unter der Situation, ist nicht verwunderlich für mich. Die Depressionen sind also wohl durchaus eine Folgeerscheinung vom eigentlichen Problem.

Zitat

Dann denkt man sich halt recht schnell gehste halt zum therapeuten der einem dann sagt das er für diese art von seelischer erkrankung nicht zuständig ist.

Welche Art von seelischer Erkrankung hast Du denn, also was hat man bei Dir diagnostiziert? Gern kannst Du mir dies auch per PN mitteilen, falls Du Dich dazu öffentlich nicht weiter äußern möchtest. Es gibt ein paar seelische "Erkrankungen" welche erst recht neu im Diagnosehandbuch sind und dementsprechend es nicht einfach ist einen Therapeuten zu finden, der sich damit auskennt. Es ist ja schon mal gut, wenn man zu Dir ehrlich sagt, dass man keine Ahnung davon hat als wenn man aufs Gutwollen an Dir einfach rumtherapiert.

Selbsthilfegruppen sind in der Regel nicht schlecht, aber man muss erst einmal die für sich passende finden. Auch das Internet ist gut um "Gleichgesinnte" zu finden. Die Idee ist als Ansatz ja schon mal gut.

Mehr kann ich dazu im Moment nicht schreiben, da eben nur paar oberflächliche Infos von Dir mir durch Dein Post bekannt sind. Es bringt nichts ins gerade wohl in eine Glaskugel zu schauen und zu sagen "Das kanns sein oder das ... und Du solltest mal das oder das probieren oder tun", weil man dazu sehr viel mehr von Dir und den Ursachen wissen müsste, was aber weit aus der Anonymität dann gehen würde.
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
(alle Zitate v. Albert Einstein)
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3

Mittwoch, 3. März 2010, 23:42

Klingt so nach dem guten alten Nervus Symphatikus der da in Gange kommt, wenn Du erregt bist. Schon mal Angst gehabt? Sicherlich, meine ich mal – genau da hast Du auch die selben Sypthome.
Es handelt sich eigentlich um ein ganz normale körperliche Reaktion, da der Körper selbst nicht zwischen Angst und Erregung mit seiner Reaktion unterscheiden kann. Durch die Erregung, wird in den Nieren Adrenalin und Noradrenalin freigesetzt, was dann den N. Symphatikus stimuliert, wo der Herzschlag schnelle schlägt, man tiefer atmet, der Blutdruck steigt, in der Leber Zuckerreserven freigesetzt werden, die Muskeln anfangen zu zittern, damit sich diese aufwärmen können (was zur Flucht bei Angst benötigt wird, damit sich die Muskeln nicht verletzen) und das produziert sicherlich auch Wärme und somit kommt es zum Schweißausbruch.

Eigentlich müsstest Du die körperliche Reaktion genießen und nicht mit der Angst vergleichen. Wie weiß ich auch nicht, aber vielleicht hilft es wenn Du auf das Fummeln und nicht auf die körperlichen Reaktionen konzentrierst und lernst dieses zu genießen.

LG Coolchen
Wenn man den Menschen Rechte gibt, um über die Gabe das Wort „Menschenrechte“ definieren zu können, dann wurde dem Menschen mit der Schaffung des Rechts, dass Recht aberkannt ein Mensch zu sein, da Rechtschaffende Menschen sich das Recht herausnehmen, über die Vergabe der Rechte an anderer Menschen organisierend entscheiden zu können.

Die Menschenrechtsorganisation.
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Grinzekater

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4

Donnerstag, 4. März 2010, 03:41

Welche Art von seelischer Erkrankung hast Du denn, also was hat man bei
Dir diagnostiziert? Gern kannst Du mir dies auch per PN mitteilen,
falls Du Dich dazu öffentlich nicht weiter äußern möchtest. Es gibt ein
paar seelische "Erkrankungen" welche erst recht neu im Diagnosehandbuch
sind und dementsprechend es nicht einfach ist einen Therapeuten zu
finden, der sich damit auskennt. Es ist ja schon mal gut, wenn man zu
Dir ehrlich sagt, dass man keine Ahnung davon hat als wenn man aufs
Gutwollen an Dir einfach rumtherapiert.

Quelle: http://www.niewiederalleine.de/index.php?form=PostAdd&threadID=15012#ixzz0hAaypdsw

Also vieleicht habe ich das ein wenig un glücklich ausgdrückt in dem satz.. also bin halt hingegangen weil ich persönliche depris und halt mein eigentliches problem als eine seelische erkrankung ansehe weil es ja einen seelischen uhrsprung haben müsste weil man wird ja mit sowas net gebooren.
Der gute herr war aber relativ ratlos hat das ganze auf schüchternheit abgewälzt bzw. es gibt dieses syndrom (ach mist mir fällt der genau name net ein)
wo man halt Leute allgemein nicht anfassen kann bzw sich danach immer sofort zwanghaft die hände waschen muss.

Hast Du nur Probleme mit Zärtlichkeiten mit einer Partnerin oder
generelle Berührungsprobleme ... z.B. ist es Dir generell unangenehm
von Anderen berührt zu werden? Es gibt durchaus Menschen, die Probleme
haben berührt zu werden - manchen tun diese Berührungen weh bis
empfinden sie als stark unangenehm. In wie weit man sich dafür
desensibilisieren kann hängt allerdings von mehreren Faktoren zusammen
und ob es eben nur das eine spezielle Problem welches Du hast, sondern
ein generelles Berührungsproblem. Du schreibst ja, dass es dann schon
geht, aber es dauert eben seine Zeit bis Du bereits bist Dich darauf
einlassen zu können ... also würde ich der Partnerin dies offen
erklären und wenn sie damit nicht zu Recht kommt - na dann wärs wohl
auch ohne Geständnis nichts geworden mit Euch.

Quelle: http://www.niewiederalleine.de/index.php?form=PostAdd&threadID=15012#ixzz0hAcDilf5

Also ich kann schon leute normal die hand geben usw gibt halt nur so nen schmalen grat über den es nicht hinaus gehen darf im ersten moment da fühl ich mich einfach net mehr wohl, natürlich wie mans auch nennen will.
Das Problem an der sache für die meisten partner ist das ganze nicht so nachvoll ziehbar und das ist ja beziehungs technisch schon ein elementares ding (kann man leider net verleugnen) und meine erfahrung ist das viele dann mit eben dieser situation überfordert sind. Die Reaktionen sind trotz vielen redens meiner seits meist recht gleich gestrickt und wenn ich ehrlich bin ich wüsst selber net genau wie ich damit um gehen würde aus anderer sicht gesehen, da ich ja nur aus meiner sicht weise objektiv beurteilen kann.
Ich nenne Beispiele auf genannte Reaktionen verschiedener Partnerversuche (nenn ich jetzt einfach mal so)
1.sucht die schuld bei sich
2. gefolgt von schließt auf nicht kompatiblität bei der partner wahl und bricht ab
3. versucht sich damit zu beschäftigen aber leider meist ohne den mittelweg zu finden heißt im klar text das ganz wird über reizt so nach der brechstangen methode oder es kommt gar zu mehr dazu um den anderen (mich in dem fall ) nicht drängen bis nach kurzer zeit das letzte bissl liebe verflaut ist.

Ich zurück zu der eigentlich thematik ich hab für mich die vermutung aufgestellt : Das es vieleicht zwischen der krankhaften berühungs angst und dem was eig mehr oder weniger das normale ist. noch weiter zwischen dinger gibt davon müsst ich mich aber mal drüber schlau machen.

Jedenfalls ich hab keinen schimmer wie man das von vorne rein abschalten kann bzw so reduzieren kann das es für mich wie auch für die jene welche dann erträglich ist weil das problem ist weithin das es keine reine kopf sache ist.
Wenn der körper reagiert dann reagiert er halt so als wenn die blume nicht möchte das sich eine biene auf ihre blüte setzt ums mal ganz doof zu beschreiben.

Außerdem ist es immer sinnvoll sachen die einen stören irgentwo runter zus chreiben bzw mit menschen darüber zu reden, in der Hoffnung das jemand nen guten einfall hat. Es macht ja immer sinn seinen und der horizont anderer zu erweitern :base:

Ach ja hab so drauf losgeschreiben das ich mich für den konzsturktiven post noch gar net hab bedankt :-)
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5

Donnerstag, 4. März 2010, 06:15

...

Hm, ich denke, Du solltest das Problem an der Wurzel anpacken. Heißt, erstmal herauszufinden, was denn die Ursache dafür ist. Es kommt ja kein Mensch auf die Welt und hat Angst vor Berührungen. Im Gegenteil. Kleine Kinder genießen es ja zB morgens bei den Eltern ins Bett zu hüpfen und ne Runde zu kuscheln.
Bei mir ist es zB so, das Berührungen außerhalb der Partnerschaft (damit meine ich dieses ganze um-den-Hals-gefalle, Küßchen-rechts-links, leg-den-Arm-um-die-Schulter im Bekanntenkreis) überhaupt nicht dulde. Ich bin aber auch so aufgewachsen. Meine Eltern waren emotional doch eher sehr kühl (um´s mal charmant auszudrücken). Wenn zB eines von uns Kindern Geburtstag hatte, wurde wie bei einem Arbeitskollegen kurz die Hand geschüttelt und es kam ein trockenes "Herzlichen Glückwunsch" raus. Das war´s. Das wir als Kinder umarmt und geknuddelt wurden, das gab´s gar nicht.
Ich bin aber schon heilfroh, das sich das nicht soweit auf mich übertragen hat, das ich mit meinen Kindern auch nicht knuddeln kann. Im Gegenteil. Das funktioniert hervorragend. In einer Partnerschaft geht das auch, aber ich bin nicht der Typ, der ständiges Händchen-halten, rumgeknutsche und geknuddel ab kann. Also, wenn mir jemand ständig an der Pelle klebt, nervt mich das schon ziemlich an. Ich brauch da auch schon mal meinen "Freiraum".
Und wer nicht gerade mein Kind oder mein Partner ist, hat halt Pech gehabt. Bitte immer schön den Mindestabstand (Armlänge) einhalten. Höchstens mal etwas (!!!) näher kommen, wenn man sich unterhält und es drum herum etwas lauter ist (aber auch nur wegen meiner Taubheit auf dem linken Ohr, sonst versteh ich nix).
Mein Tip: Ursachenforschung. Erst, wenn man weiß, woher ein Problem kommt, kann man auch etwas dagegen tun.
Leben ist, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben. Henry Miller

Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Elie Wiesel
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Hexe

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Donnerstag, 4. März 2010, 23:06

und halt mein eigentliches problem als eine seelische erkrankung ansehe weil es ja einen seelischen uhrsprung haben müsste weil man wird ja mit sowas net gebooren.

Es kommt ja kein Mensch auf die Welt und hat Angst vor Berührungen.


Auch wenn es schwer nachzuvollziehen ist - es gibt Menschen, die werden so geboren, dass sie keine Berührungen ertragen können oder diese ihnen gar weh tun ... die Schwelle, welche Art von Berührungen dies sein können ist dabei auch sehr individuell und es können bestimmte Berührungen ok sein und andere wiederum nicht. Natürlich entwickelt man dann auch Angst vor dem, was man als unangenehm erfahren hat oder für unangenehm sich vorstellt und vermeidet instinktiv. Dies ist alles eine Frage der individuellen Wahrnehmung gekoppelt aber auch mit dem bereits Erlebten. Wie gesagt - bei ca. 0,01 % ist dies wirklich angeboren, aber da gibt es auch noch andere Andersartigkeiten. Auch Hochsensibilität ist angeboren und könnte eine Ursache sein. Ebenso können aber auch Erlebnisse einen in einer Art so prägen, dass man unterbewusst dann blockiert. Ein Trauma wäre z.B. so eine Ursache, aber auch viel. Eltern, welche eben ihrem Kind dies so vorgelebt haben. Es gibt so viele mögliche Ursachen und dementsprechend auch so viele verschiedene Lösungsversuchsmöglichkeiten. Eine umfassende Ursachensuche ist also unbedingt notwendig bevor man an eine eventuelle Lösung gelangen wird. Eine Diagnose über die Ferne ohne sehr intensives psychologisches Tiefenscreening bringt keinen wirklich weiter, sondern kann das Gegenteil bewirken sogar. Richtig ist aber - es läuft aufs Seelische hinaus, aber ob was Angeborenes oder in der Entwicklung unterbewusst Geprägtes dahinter steckt ... das muss auch in Deinem Fall erst einmal herausgefunden werden - eben Ursachen finden.

Im Gegenteil. Kleine Kinder genießen es ja zB morgens bei den Eltern ins Bett zu hüpfen und ne Runde zu kuscheln.


Ja und Nein Nachteule. Man meint dies, aber dies ist ein Vorurteil. Die meisten Kinder mögen dies, aber ebenso gibt es eben auch eine %tuale Anzahl die dies gar nicht abhaben können und dann sogar aggressiv werden, wenn sie dazu genötigt werden von den Eltern. Ich bin so ein Kind (Mensch) z.B. und natürlich hat dies eine Ursache auch bei mir ... eine angeborene ... und ich hatte ein sehr liebevolles Elternhaus. Kuscheln mit dem Partner ist wiederum ok und werde ich bei Mangel dann agressiv. Ich will damit nur mal anreissen, was es Alles gibt und es gibt sehr viel, was man sich so einfach nicht vorstellen kann - ohne dass man dies selbst in irgendeiner Art und Weise mal irgendwie reell mitbekommen hat. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es viel mehr gibt, als man sich normal vorstellen kann. Wir sind alle sehr individuell verschieden und dies bereits ab Geburt schon.

Mein Tip: Ursachenforschung. Erst, wenn man weiß, woher ein Problem kommt, kann man auch etwas dagegen tun.

Da stimme ich Dir voll zu. Er steht aber noch am Anfang seines Weges. Er sollte aber diesen Weg konsequent weitergehen ... er wird wohl noch an viele Stellen kommen wo man ihn abweist, aber man kommt auch der richtigen Richtung immer näher durch das sich damit beschäftigen und Hilfe zu suchen.

Ich würde mir jedenfalls niemals zu so einer definitiven Aussage - ähnlich einer Diagnose - hinreissen lassen wie Coolchen hier schreibt, denn ich bin kein Arzt. Es kann also Coolchens Aussage max. als eine von über 1000den möglichen Ursachen dienen. Sicher - auch dies wäre eine Möglichkeit, aber eben nur eine von vielen 1000den. Es bedarf eines Facharztes ... aber es muss eben auch der gefunden werden erst einmal, der sich damit auskennt und bei vielen seelischen Dingen sind wir immer noch relativ am Anfang und in der Forschung.
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
********
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
(alle Zitate v. Albert Einstein)
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