vany123

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Geburtstag: 10. Juli 1987 (23)

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1

Dienstag, 4. August 2009, 00:34

In was für einer Generation lebe ich?

Seit einiger Zeit mache ich mir zunehmend Gedanken über meine Generation. Gibt es überhaupt eine, die man vereinheitlichen kann?
Ich sehe Jugendliche in der Straße mit ihrem Handy Musik hörend und ältere Menschen anpöbeln.
Nein, das ist nicht meine Generation, zumindest bin ich nicht so. Mir wurde noch beigebracht, dass man Respekt hat vor älteren Menschen.
Immer mehr Jugendliche sehen keine Zukunft für sich, weil sie ja aus so schrecklichen Familien kommen, in der Armut aufgewachsen sind. Aber auch das kann ich nicht verstehen. Ich selbst hatte keine glänzende Kindheit und komme auch aus nicht den besten Verhältnissen. Aber der Staat gibt uns die Möglichkeit etwas aus uns zu machen. Ich verstehe meine eigene Generation nicht. In meinem Freundeskreis fühle ich mich da schon besser aufgehoben. Alles Menschen, die sind wie ich. Sie wollen etwas erreichen in ihrem Leben, wollen glücklich werden. Aber auch nicht schufften, bis sie tot umfallen. Aber vor allem wollen sie eins, weg aus Deutschland. Ich selbst will das auch. Mir selbst ist klar, in was für einem wunderbaren Land ich lebe. Auch wenn alle Menschen immer nur am meckern sind. Im Grunde leben wir in einem der sichersten Länder der Welt, niemand würde hier verhungern oder nicht ärztlich versorgt werden. Aber ich finde dieses Land bedrückend. Das Wetter, die Menschen und auch die Politik. Uns werden jeden Tag Lügen erzählt und wir werden durch diese Angst in den Medien verrückt gemacht.
Ich verstehe dieses Land und meine Generation nichtmehr... Aber wie seht ihr das? Selbst in einer ähnlichen Situation wie ich? Oder wenn ihr vielleicht schon älter seit, was denkt ihr über die derzeitige Junge-Erwachsenen-Generation? Würd mich über Antworten aller Art freuen
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2

Dienstag, 4. August 2009, 01:29

Respekt der Text hat es mehr als in sich und es ist ein fast erwarteter Hilferuf, nur mit dem Unterschied, dass diesen Niemand in dieser härte, brilliganz und auf solch einen hohen Niveau erwartet hätte!!!

Ich kann dazu nur schreiben, schön dass Du das Thema hier aufführst !!!

Als lächerlicher alter Sack von 44 Jahren kann ich Dir sehr viel dazu schreiben, zumal ich derzeit (Ferien) zwei Praktikanten ausbilde und ganz ehrlich gesagt am liebsten noch viel mehr ausbilden würde.

Man hört es nicht gerne, aber ich bin einer von denen die man als „Alten Schlag“ bezeichnet, aber gegenüber (was jetzt keine Entschuldigung sein soll) den „Alten Schlag“ vor mir eines besitze. Geduld.

Die Schuld selbst, ist in meiner und der Generation vor mir zu suchen/finden, was gerade abgeht, nicht Ihr seid schuld sondern Wir.

Wir haben eine oder zwei Generationen vergessen, weil Wir Uns immer sagten: „Nach Uns die Sinnflut Hauptsache bei Uns stimmt es“ und wurden damit zur Sinnflut, die jetzt die Jugend trifft!!!

Schreib Du mal weiter und stelle Deine Fragen ich werde diese charmlos ohne Rücksicht beantworten.

LG Coolchen
Wenn man den Menschen Rechte gibt, um über die Gabe das Wort „Menschenrechte“ definieren zu können, dann wurde dem Menschen mit der Schaffung des Rechts, dass Recht aberkannt ein Mensch zu sein, da Rechtschaffende Menschen sich das Recht herausnehmen, über die Vergabe der Rechte an anderer Menschen organisierend entscheiden zu können.

Die Menschenrechtsorganisation.
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vany123

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3

Dienstag, 4. August 2009, 01:46

Das ist mal ne interessante Einstellung, grade weil ich meist nur ältere Menschen kenne, die uns selbst die Schuld geben. Aber ich denk das ist so wie mit kleinen Kinder auch... die werden nicht einfach ohne Grund so wie sie werden, nein, sie werden so erzogen.
und sorgen mache ich mir wirklich. Denn wohin soll das alles führen?! Die Gesellschaft wird immer mehr vom Fernsehen, etc. geblendet. Ich schaue mittlerweile nichtmal mehr Nachrichten, weil ich selbst die nichtmehr glaube. Alleine grade wiedermal dieser aktuelle Fall mit der Schweinegrippe. Das ist doch der reinste Schwachsinn. Jährlich sterben tausende Menschen an der normalen Grippe, da fallen diese wenigen Fälle der Schweinegrippe doch kaum ins Gewicht.
Aber auch beunruhigend finde ich, dass diese jungen Menschen immer mehr und immer gedankenloser Kinder bekommen. Die Menschen, die sich darüber Gedanken machen, habe doch heute eher Angst Kinder in die Welt zu setzen, weil man keine Ahnung hat, wie die in ein paar Jahren leben würden.
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Geburtstag: 29. November 1964 (45)

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4

Dienstag, 4. August 2009, 02:03

Deine Fragestellung ist eine andere – ich spüre das, Dir fehlt es an Wissen, Wissen wie es ist & geht, welche Wahrheit möchtest Du den wissen, die Dich in Form einer Lüge leben lässt, in der Du lebst?
Wenn man den Menschen Rechte gibt, um über die Gabe das Wort „Menschenrechte“ definieren zu können, dann wurde dem Menschen mit der Schaffung des Rechts, dass Recht aberkannt ein Mensch zu sein, da Rechtschaffende Menschen sich das Recht herausnehmen, über die Vergabe der Rechte an anderer Menschen organisierend entscheiden zu können.

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Vorstwolf

unregistriert

5

Dienstag, 4. August 2009, 06:23

Generationenvertrag

Hallo liebe Vany,



zum 2. Male innerhalb weniger Stunden bin ich von Deiner Einstellung und Deinen Aussagen beeindruckt. Du bringst sehr gut auf den Punkt, was Dich beschäftigt. Du lebst in einer Generation, deren Zukunft verraten wurde und das gerade von den Menschen, die heute am Häufigsten über die jungen Leute aus Deiner Generation herziehen.



Wo sind denn die Ausbildungsplätze für Euch? Wo sind denn die sicheren Renten unserer, vor allem aber Deiner Generation ( mißbraucht für sachfremde Leistungen )?



Klar ist das zu einfach, es dabei zu belassen! Jeder Mensch trägt für sich und seine Handlungsweise die Verantwortung und wenn die oben genannten Rahmenbedingungen die Ursache für die von Dir beschriebenen Verhaltensweisen wären, so könnte es keine Unterschiede in derHandlungsweise geben. Daß es diese Unterschiede gibt, zeigt mir, daß Persönlichkeit und Charakterstärke für unsere Handlungen und Einstellungen prägend sind.



Bewahre Dir Deine Einstellung nur bitte kehre diesem Land nicht den Rücken! Deine Generation benötigt dringend Menschen wie Dich, die die richtigen Fragen stellen und sich dafür stark machen, daß eine Zukunft gegeben ist. Mach' Dich nicht kaputt, doch bitte überlege, ob es sich nicht doch lohnt, dafür zu kämpfen.



Viele liebe Grüße von Thomas, dem Vorstwolf
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Geburtstag: 28. Mai 1973 (37)

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6

Dienstag, 4. August 2009, 07:45

Ich finde Deine Zeilen auch sehr zutreffend, ist es doch ein Thema welches mehr und mehr Menschen in unserem Land beschäftigt. Nicht nur Eure junge Generation. Ich denke sogar, dass es die Generation der heute 30 bis 45-Jährigen als erste so richtig treffen wird. Renten auf Hartz IV Niveau, ganz gleich wie hart und wie lang man in seinem Leben gearbeitet hat. Anrechnung der bis dahin geschaffenen Altersvorsorge. Heißt, wer sich frühzeitig um seine Altersvorsorge gekümmert hat, wird hernach erstmal verwerten müssen ehe es rentenähnliche Leistungen oder aufstockendes Hartz IV ( oder wie immer es bis dahin heißen mag) geben wird. Nun ja, wenn eine Generation nun fast 40 Jahre auf Pump und Glauben lebt - dann ist genau das - das was dabei herauskommt. Es stimmt, Deutschland ist erdrückend. Seine (meist) engstirnigen Menschen, seine verlogene und korrupte Politik. Über das Wetter mach ich mir da die wenigsten Gedanken... ;-)
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vany123

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7

Dienstag, 4. August 2009, 14:33

Erst einmal muss ich sagen, dass ich es echt interessant finde, das Menschen die älter als ich sind, das auch sehen. Wobei ich vermute, dass das bei der Generation über euch schon wieder anders aussieht.
Ich treffe diese Meinung auch immer wieder an, wenn ich mich mit Leuten meines Alters unterhalte. Sie können und wollen sich dieser Generation nicht zuordnen, auch weil die diesem Leistungsdruck bestmöglich entfliehen wollen. Denn auch das ist auch ein immer größer werdendes Problem. Die Schulzeit wird verkürzt, der Stoff jedoch nicht und genauso sieht das im Studium aus. Seit dieser sinnlosen Umstellung von Diplom auf Bachelor verzweifeln immer mehr Studenten an dem kaum zu bewältigenden Stoff. Vor kurzem hat mir sogar ein Freund erzählt, dass sich eine Bekannte von ihm umgebracht hat, weil sie mit diesem Leistungsdruck nicht zurechtkam. Und das fand ich echt beunruhigend. Weil man sowas auch immer mehr hört. Der Spaß am studieren geht komplett verloren und wenn man seine Leistung nicht schnellstmöglich bringt fliegt man halt raus.
Teilweise verstehe ich also diese Ratlosigkeit und Angst der jungen Erwachsenen. Es ist schwer für sich selbst den Weg zu wählen, den man gehen will und gehen kann.
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swordfish

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8

Dienstag, 4. August 2009, 15:44

Ich dachte an sich schon meine Zeit wäre schlimm gewesen damals. Da stand mein Vater vor mir (im Gegensatz zu heute taten Eltern da noch was) und "drängte" mich noch halbwegs in die richtige Richtung.
Früher war alles besser? Nun ja, sicher hatten wir ein WiWu, was allerdings auch nur aus dem Krieg entstand. In dieser Zeit wurden von dem Herren Adenauer auch Rentenreformen geschaffen die nicht auf Dauer haltbar waren.
Wir haben darunter jetzt zu leiden.
Unsere Nation verdummt, das steht außer Frage. Die Eltern arbeiten entweder überhaupt nicht und reflektieren das auf ihre Kinder, oder sie arbeiten aus Angst den Job verlieren zu können so hart dass die Kinder ebenso zu kurz kommen.
Was bleibt ist die Schule. Da steht die Lehrerin mit ca. 500 Kindern pro Klasse, ist total überfordert, und natürlich hat sie auch Schuld daran, is klar.
Überlegen wir mal wie wir damals waren, im "güldenen" Teeniezeitalter. Lust auf Schule? Nein! Auf lernen? Sowieso nicht! Eltern? Auch dumm! Wir wurden aber noch gezwungen!
Ich glaube nicht dass die Jugend von heute auch nur einen Deut anders ist als wir damals. Sie hat nur wesentlich mehr Freiheiten und nutzt sie natürlich aus. Zudem ist das Angebot (Internet, Cybercafe's, Handy's etc.) auch viel größer als zu unseren Zeiten.
Wir waren ja quasi gezwungen Sport zu machen, aus langeweile. Oder halt mal einen heben. Heute? Nun ja, immer öfter sehe ich kleine verschlossene Jungs denen man ansieht dass sie keinerlei soziale Kontakte haben da sie ständig multimedial beschallt werden.
So einer soll Teamfähig werden? Im Sinne von arbeiten?
Oder auch augenscheinlich ist es, aufgrund der HartzIV Kultur, dass immer mehr Gegenden sozusagen verarmen. Dort schließen sich die Jugendlichen zusammen und machen Randale, saufen, pöbeln, tun sonst was. Respekt? Woher? Wurde ihnen ja nie beigebracht.
Wo wir beim Kern der Sache sind an sich. Es liegt nicht an der heutigen Jugend, es liegt vor allem an den total überforderten Eltern, daran dass man immer und überall Zugriff aufs Netz hat, selbst vom Handy. Nummernkontrolle? IP-Kontrolle? Die meißten wissen nicht einmal wie sowas geht. So sitzt das Kind am Rechner und Mama hat keinen Plan was überhaupt geht. Aus Resignation nimmt sie es wie es ist, und Sohnemann gehört irgendwann zur neuen Kultur, den Schmarotzern und Verbrechern. Und das nur weil keiner ihm wirklich beigebracht hat wie man Verhaltenskodex schreibt. Dieser wird von unseren "heroischen" Möchtegernrappern bestimmt die so Frauenfeindlich singen dass es kracht, dann die Werbung die suggeriert "dünnisttoll", und dem ganzen Rest der multimedialen Welt. So kanns ja nix werden, ich wäre genauso heutzutage...

Just my 2 cents...
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Galrauch

Erleuchteter

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9

Dienstag, 4. August 2009, 16:16

Also noch bin ich jung genug, um mich mit jugendlichen Leichtsinn auseinanderzusetzen... und wenn irgendwo ein Rudel möglicherweise zukunftsloser Nachwuchsgangster (natürlich im mediallem Sinne) den Durchgang versperren, gehe ich mitten durch.... aber wie das in 10 oder 20 Jahren aussieht... keine Ahnung.
Allerdings werde ich auch dann nicht die Schuld bei den Jungen suchen, weil sie sind nur ein Produkt dessen, was sie von uns vorgelebt bekommen.
Ursachen dafür, warum etwas ist wie es ist gibt es viele, aber ich sage immer... die Menschheit hat zigtausend Jahre gebraucht um aufrecht laufen zu können, doch jetzt glaubt sie, es in 30 Jahren zu schaffen emanzipiert, unfehlbar und modern zu werden.
Mögliche Auslöser.... Neid, Mißgunst, Faulheit, Bequemlichkeit, medialle Märchen und Lügen (und die damit verbunden Naivität), Dummheit, die "68er"....u.s.w......
Gestern glaubte ich noch unwiderstehlich zu sein, heute weiß ich es besser und morgen werde ich die Welt erobern....
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.....von einem zweiköpfigen Drachen
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Le Löwchen

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Dienstag, 4. August 2009, 18:33

In einer " Ellenbogengesellschaft".

Denn Jeder möchte gerne unbedingt " besser " als der andere sein, Ihn sozusagen übertrumpfen in Wissen u. Leistung.

Als Mensch solltest Du heutzutage mit 30 Jahren schon 20 Jahre Berufserfahrung haben, EDV - Wissen von A-Z, mehrere Fremdsprachen fließend in Wort u. Schrift beherrschen, arbeiten bis zum "Umfallen", ect.

Sonst bist Du heutzutage "nichts mehr Wert" und raus aus dem " Rennen" (übertrieben dargestellt).
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berlinbb

Meister

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11

Dienstag, 4. August 2009, 18:47

Wir spüren die Schattenseiten der Globalisierung und die Grenzen des Wachstums.

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums
-"Das, was ist, das ist, und erst wie ich damit umgehe, ist mein Beitrag zum Leben." - (Laotse)
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Dihydrogenoxid

"...der stete Tropfen"

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Dienstag, 4. August 2009, 23:01

Horst W. Opaschowski hat ein bereicherndes Buch darüber geschrieben. Er beobachtete und studierte die Lebensgewohnheiten der Deutschen. Die daraus entstandenen Situationsanalysen hat er um Zukunftsperpektiven erweitert, die auf empirischen Erhebungen basieren. Ein Fazit lautet: Mangelnde Verbindlichkeit in den Beziehungen, eine "Rund-um-die-Uhr-und-alles-ist-möglich"-Gesellschaft. Wir haben zu viele Optionen.

Das Buch heißt übrigens "Deutschland 2010" (Rezension weiter unten) und erschien im Jahre 1997. Er lag damals nicht wirklich daneben, wie sich heute direkt vergleichen lässt.

Ich hoffe und glaube, dass die Menschheit irgendwann aus ihrer Pubertät herauskommt. In der Ontologie ist es bisher auch (meistens) so gewesen. Wieso sollte das in der Phylogenese des Homo sapiens sapiens anders sein? Wir müssen uns nur auf evolutionäre Zeiträume einlassen, dann geht das schon.
H2O :thumbup:
"Das Kind stellt die Verzeihung über die Rache, nicht aus Schwäche,
sondern weil man mit der Rache >nie fertig werden würde<". Jean Piaget

"Jeder kann jeglicher Meinung sein, es müssen nur vorher so viele Aspekte wie möglich beachtet werden." Stefan Jansen
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hollerhex

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13

Freitag, 7. August 2009, 09:40

Hallo Vany!



Zu beneiden seid Ihr nicht, ich hab übrigens eine Tochter in Deinem Alter...



Du hast Recht mit dem was Du erkennst - Lügen, Hoffnungslosigkeit, Druck, keine wirklichen Perspektiven.

Daß dies ein "sicherer" Staat sein soll, bedeutet nichts. Natürlich kannst Du auch hier verhungern oder erfrieren, du mußt nur durchs soziale Netz fallen, und das passiert schneller (und immer öfter) als Du denken kannst, denn es hat schon sooo große Löcher.



Das liegt daran, daß das System so wie es ist, ein vampirisches ist, D.h. jeder wird hier ausgesaugt bis er tot umfällt.

Das ist der Sinn, vielmehr das Ziel dieser " Gesellschaft", bzw. dieses Staates.

Das Einzige was "Ihr" tun könnt, ist da, wo es geht die Mitarbeit verweigern - und ich glaube damit könntet Ihr die Welt verändern, wenn Ihr es geschlossen tätet.

Macht Euch nicht zum Deppen. Erfüllt NICHT die Ansprüche.

Das müßten wir natürlich alle tun - und es ist nicht leicht.

Was tröstend ist: Kein System kann dauerhaft überleben, wenn es sich gegen das Leben richtet, es verzehrt sich letztendlich selbst.

Der Untergang solcher Systeme ist ein Naturgesetz, ist blos die Frage wieviel vorher noch kaputt geht.

Schreibt Euch auf die Fahnen: "Tu was Du willst"! und nicht das, was andre von Euch erwarten.

Lebt Euch selbst - und nicht als Sklaven des Kapitalismus und der weltweiten Gier.



und Angst wird deshalb erzeugt, damit keiner auf die Idee kommt NEIN zu sagen.



Tja und die Schweinegrippe, vielleicht ist es ein Trick eine Zwangsimpfung durchzusetzen, die entweder die Menschheit dezimiert, um das Renten- und Versorgungsproblem zu lösen (gab es schon mit der Hühnerpest, oder wie das damals hieß ich glaub in Spanien) oder vielleicht doch die Leute passiv macht,wie wir das aus vielen sehr realistischen Büchern und Filmen kennen!?
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Galrauch

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14

Freitag, 7. August 2009, 16:23

Also eigentlich würde ich ja gerne was auf den letzten Beitrag schreiben, aber der Anstand und die Höflichkeit verbietet es mir... ich bin nur froh, dass dieses "68er"-Gedankengut schon lange den Bach runter ist.... und wenn ich eine Warze am kleinen Finger habe, schneide ich mir auch nicht gleich den ganzen Arm ab.... man kann alles übertreiben!
Gestern glaubte ich noch unwiderstehlich zu sein, heute weiß ich es besser und morgen werde ich die Welt erobern....
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15

Freitag, 7. August 2009, 16:25

Aber natürlich geht es in diesem Bezug um die Förderung der Pharmakaiindustrie.
Der Unterschied erkennt man erst wenn man sich die Zahlen de Statistischen Bundes Amt gegenüber den Schätzungen des Robert – Koch Institut anschaut.
Nichts als Panikmache, von der man sich nicht beeindrucken lassen darf, da die Leute und es war glaube ich eine Zahl unter 100 die Jährlich an einer Grippe sterben, nicht durch die Grippe allein versterben, sondern eine geschwächtes Immunsystem hatten, das durch eine weitere Krankheit hervorgerufen wurde.

Was der Schwachsinn mit der Umstellung zu Bachelor soll, kann ich mir nur damit erklären, dass ein guter Teil der Schüler herausselektiert werden soll, die einen von der Industrie vorgegebenen Leistungsdruck nicht standhält, um eine Elite zu züchten, die angeblich den Leistungsdruck standhalten kann.
Meiner Ansicht nach wird hiermit kein Wissen vermittelt, sondern die Schüler stellen sich auf ein Bulimielernen ein indem Sie den Stoff ungekaut in sich hineinfressen um diesen dann bei der Prüfung wieder auszukotzen.
Sollte Jemand Schwierigkeiten innerhalb des Bulimielernen haben, kommt es auf die soziale Herkunft eines Kindes oder Jugendlichen an on eine Förderung finanziell möglich ist.
Mit dem „Schreibt Euch auf die Fahnen: "Tu was Du willst"! und nicht das, was andre Euch erwarten“ wird es wohl kaum getan sein, da es genügend Arschlöcher gibt, die sich an den vorgegebenen Lehrplan halten werden und da interessiert es nicht ob 2/3 der Schüler aus einer Klasse entfernt werden.

LG Coolchen
Wenn man den Menschen Rechte gibt, um über die Gabe das Wort „Menschenrechte“ definieren zu können, dann wurde dem Menschen mit der Schaffung des Rechts, dass Recht aberkannt ein Mensch zu sein, da Rechtschaffende Menschen sich das Recht herausnehmen, über die Vergabe der Rechte an anderer Menschen organisierend entscheiden zu können.

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vany123

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16

Freitag, 7. August 2009, 22:36

ich denke aber auch, dass man sich diesem system nicht einordnen sollte. Denn das wird einen langfristig kaputt machen. Ich versuche nun dass zu machen, was mich selbst glücklich macht. und selbst wenn ich in dieser Richtung später keine Arbeit bekommen sollte, dann macht mich jobben in einer kneipe immernoch glücklicher als den ganzen Tag zu arbeiten in einer Arbeit hinter der ich nicht stehe und die mich nicht ausfüllt. ich will nicht leben nur um zu arbeiten. und ich brauche auch keine statussymbole. Also wofür den ganzen tag wie bekloppt schufften...
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studentnrw

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Samstag, 8. August 2009, 00:19

hey ho!
freue mich über dieses Thema zu lesen! Endlich mal n bisschen Niveau und Sinnvolles im Forum! :-)

Einige der bereits genannten Aspekte sehe ich ebenso kritisch/besorgt, andere nicht ganz so.
Beispiel Medien/TV/Nachrichten. Hier entwickelt sich seit einigen Jahren echt einiges falsch. Die Nachrichten sind tatsächlich nicht mehr das, was sie mal waren, die Serien verlieren immer mehr an Niveau und Inhalt. Eigentlich nix schlimmes, könnte man meinen - man muss es ja nicht gucken. Aber leider schauen es sehr viele Menschen, und sie lassen sich dadurch manipulieren und beeinflussen. Das finde ich schon sehr schade und auch bedenklich.

Ebenso die Sache mit dem Kinder kriegen: jeder darf Kinder kriegen, ob er fähig ist eins großzuziehen und es zu ernähren, oder nicht- egal -jeder darf.
Genauso ist es mit dem Wählen. Jeder Idiot kriegt ne Stimme, auch wenn er gar nicht weiss, zu welcher Partei z.B. Peer Steinbrück gehört. Skandalös ist das. Und die Politik macht, was sie will - das finde ich auch sehr beschämend. Kaum klare Strukturen, kaum Bewegung, aber ne Menge falscher Entscheidungen. Viel zu viele Lobbyisten, viel zu wenig Fachleute (ich wünsche mir z.B. VWL und BWL Professoren von Unis an die Macht!), die sich die Macht da oben teilen und sie bewahren und verwalten. Wirklich schade, dass hier nicht viel passiert.

Also alles so schlimm, dass wir am besten weglaufen oder uns hinter den nächsten Zug werfen?

Nein! Weil:
Erstmal wird nicht alles so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Beispiel Politik: durch unser recht starres System wird auch viel Unsinn verhindert, wir haben ein starkes Grundgesetz und zum Glück einen besonnenen BGH, welche einigen Hitzköpfen gut Einheit gebieten.
Wenn bei Siemens 10.000 Leute entlassen werden wirds in allen Medien gebracht. Wenn Siemens aber gleichzeitig in nem anderen Bereich 10.000 Leute einstellt, kommt das in keiner Nachrichtensendung. Wenn man den Nachrichtensendungen Glauben schenken würde, hätte Siemens doch schon lange gar keine Angestellten mehr, so viele, wie die schon entlassen haben! :lol:
Eltern, die ihre Kinder nicht erziehen können, kaputte Familien, immer mehr Scheidungen. Ein sehr großes Problem! Aber auch hier wird ja schon gegengesteuert. Ganztagskindergärten und -Schulen werden etabliert. Kinder werden immer weniger zu hause erzogen, sondern in Ganztagseinrichtungen. Gibt das Grund zum Jubel? Nicht wirklich, weil es stellt eine Verschlechterung dar. Aber wenn schlechte Entwicklungen immer stärker und stärker werden, gibts auch irgendwann eine Gegenbewegung. Beispiel Krieg: Wenn die US-Soldaten viele Menschen getötet haben und aus dem Irak nach hause kommen - was machen sie dann? Kinder kriegen! Kein Scherz, sondern erwiesen. Grund: Der Wunsch nach Leben und einer heilen Welt.

Und so wird es irgendwann überall auch mal wieder eine Verbesserung geben. Das Gute kann nicht ohne das Böse existieren, aber umgekehrt gehts ja genauso wenig. Und auch in der Politik bewegt sichja schon was: die ehemals großen Volksparteien verlieren an Kraft und Macht, die kleinen Parteien werden stärker und es kommen neue hinzu.

Kein Mensch sagt, dass das Leben einfach ist, und man hat im Leben nichtmal ein Anrecht auf Gerechtigkeit. Aber meine Großeltern haben nen Krieg überlebt - da werd ich wohl noch mit n paar dummen Politikern und n paar respektlosen Jugendlichen fertig... :ok:

Und die Medien: ja diee stellen eh immer alles viel negativer da, als es ist. Die leben davon. Mein Tip: einfach mal ne Woche kein TV gucken - hab ich neulich noch gemacht - das ist wie Urlaub! :-)

Aber eins würd ich nie machen: Aus Deutschland abhauen. Denn es gibt zwar sicherlich so einige Länder, wo die Sonne mehr scheint, oder wo die Menschen freundlicher sind. Aber nirgends gibt es eine so hohe Lebensqualität und Sicherheit wie hier. Nur ein paar Stichworte: medizinische Versorgung, Lebensmittelqualität, Gesetze, Infrastrukturen, Bildung, Wohlstand, Frieden. Das ist alles so selbstverständlich geworden, dass wir es kaum noch zu schätzen wissen. Diese Kombination von Qualitäten haben nur ganz wenige Länder auf dieser Erde (mir fällt da nur Norwegen, Schweden ein), die da mithalten können.

Uns geht es sowas von gut, das glaubt ihr gar nicht!!! :)
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Galrauch

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18

Samstag, 8. August 2009, 09:34


Also alles so schlimm, dass wir am besten weglaufen oder uns hinter den nächsten Zug werfen?


:-? ... wirklich viel Sinn sehe ich da nicht, sich HINTER einen Zug zu werfen.... ;-)

Aber im Ernst.... um am System was ändern zu können, müssen wir uns Fakten vor Augen halten, an denen wir selber Schuld sind... wir = jene die älter als 20 sind.
Für mich ein Hauptfakt... der Mittelstand ist fast ausgestorben... da hilft auch kein Schönreden ... Großkonzerne haben ziemlich alles (also mindestens 20% des Ganzen) platt gemacht, was nicht mindestens 50 Mitarbeiter hat. Darum regieren heute die Lobbisten unseren Planeten... also Konzernbosse... Supermanager.

Bleiben wir mal beim angesprochenen Thema Siemens.... wieviele Ausbildungsplätze haben die in den letzen zwei Jahrzehnten gestellt? Würde man das in mittelständische Betriebe ummünzen, wären das mindestens 10.000 pro Jahr... das erklärt dann einiges.

Heutzutage muß jeder studieren... weil es die Eltern so wollen, der Teenager selber oder sonst nichts da ist... hauptsache man tut was, wofür da wir dann z.B. einen Doktor für Wirtschaft bei Aldi an der Kasse sitzen haben.... :nope: .... oder wir von einer Soziologin beim Schwarzfahren in der Metro erwischt werden...

Es ist auch Fakt, dass der durchschnittliche Mensch UNS (also der Gesellschaft) in seinem Leben mehr kostet als bringt... da kann kein System funktionieren ..... bis 18 Kindergeld etc pp., bis 25 Studiebkosten und ab 60 Pension oder Rente... dazwischen BESTENFALLS 40 Jahre Steuern ... ein paar Euro im Monat. Und jetzt bitte nicht die Mangergehälter als Maßstab hernehmen, den wieviele gibt es, welche mehr als brutto 15.000,- verdienen, denn nur dann würde die Rechnung funtionieren.
Selbst ich, der sein ganzes Leben gearbeitet hat (mit 15 angefangen) müßte bis 68 arbeiten und dann mit 75 sterben, dass ich nicht koste... tolle Perspektive!

Was man jetzt der Jugend mitgeben könnte... sucht euch ne Lehrstelle, damit das Sytem nicht noch mehr "Schrammen" bekommt, übersteht konsequent drei, vier Generationen... ja vielleicht ist dann in 20 Jahren alles nicht mehr so zukunftslos.
Und entscheidet euch für EINE Beziehung, hört auf "ausprobieren" zu wollen, entscheidet mit eurem Partner wer bei den Kindern zu Hause bleibt und zieht das dann durch... ohne ständig alles toddikutieren oder niederdemonstrieren zu müssen... dann haben vielleicht eure Enkel wieder eine reale Chance.

@studentnrw
Du solltest mehr in Urlaub fahren und die dortigen Systeme beobachten...zB. nach Skandinavien (dort ALLE Länder), Österreich, die Schweiz.... dort gibt es noch funktionierende Systeme und die damit verbundene Lebensqualität... Deutschland ist nur europäisches Mittelfeld... Tendenz extrem nach unten. Ihr habt noch ein Sozial- und Gesundheitssystem... noch... und ich habe in NS gelebt und gearbeitet.... ich kenne den Unterschied.
Gestern glaubte ich noch unwiderstehlich zu sein, heute weiß ich es besser und morgen werde ich die Welt erobern....
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19

Samstag, 8. August 2009, 13:33

Teil 1

Darauf kann ich Dir eine ganze einfache Antwort geben.

So wie Du für Dich lernst, so arbeitetest Du auch nur für Dich.
Sicherlich will der Staat Steuern und so und rechnet man neben den Gehaltssteuern auch noch die versteckten Steuern wie MwSt usw. mit hinzu, geht man ein halbes Jahr nur für den Staat arbeiten, was man dramatisch sehen kann weil man ja mehr von seinem Geld sehen will, aber nicht dramatisch sehen muss, wenn man an alle öffentliche Einrichtungen denkt.

Mal ein kleines Beispiel aus meinem Leben und ich denke, dass sich trotz der PC Technik bis heute nichts daran geändert hat.

Ende 1987 wollte ich Audio Tontechniker werden und bewarb mich bei der Schule SAE (School of Audio Engineers).
Da zu diesem Zeitpunkt Audio Tontechniker noch kein anerkannter Beruf war, konnte man diese Ausbildung nur nutzen, wenn man auch in der Lage war, die Schule bezahlen zu können und 20.000 DM auf 2 Jahre zu dieser Zeit, bei einem monatlichen Durchschnittseinkommen von 1.600 - 2.000 DM als DJ, war nicht gerade kostengünstig.

Was ich damals nicht wusste und auch nicht in der Broschüre stand, war der Umstand, dass man für diese Ausbildung:
1. Englisch perfekt in Wort und Schrift beherrschen musste, da die Lehrbücher aus Amerika kamen und in englisch waren.
2. Das man Notenkenntnisse wie auch das spielen eine Instrumentes beherrschen musste.
3. Das man ein technisches Verständnis besitzen muss.

Gut das technische Verständnis besaß ich, nur in den zwei anderen Kategorien haperte es und ich rasselte durch den Eingangstest, was hier mache als „durch das Raster fallen“ bezeichnen.

Als mir der Audio Tonmeister mit noch so einer Figur in einem bedauernden Gespräch mitteilten wollte, dass das so nichts mit mir werden würde (schnief) fing ich locker an zu grinsen und sagte zu den beiden Herren folgendes.

Ich habe einen sehr großen Respekt vor Ihren Können und Wissen, aber nicht vor Ihren Persönlichkeiten als Lehrmeister. Nur einmal angenommen ich könnte die Voraussetzungen präsentieren und hätte noch ein Abi in der Tasche, wieso sollte ich dann 20.000 DM in Ihre Schule investieren wenn ich Audio Tonmeister studieren könnte um den Audio Tontechniker Anweisungen geben zu können?
Wo bitte sehr soll ein Schüler der nun mal ein Nichtwissender ist, das Wissen erlernen oder herankommen, wenn man dafür die Institution einer Schule erfunden hat, um es dort das Wissen zu vermitteln?
Fakt ist nun mal, dass Sie sich mit dem Eingangstest und dem Abschöpfen der „Halbwissenden Elite“ sich als Lehrer die schlechtesten Noten gegeben haben, weil Sie zu faul sind Wissen an Jeden zu vermitteln, der die Grundvoraussetzungen noch nicht besitzt und auch Ihrer Schule an den Gegebenheiten der Freien Marktwirtschaft gebunden sind und der Tag folgen wird, wo Sie auf 20.000 DM nicht einfach so scheißen können!
Glauben Sie mir eines ich werde Audio Tontechniker auch wenn es länger dauert und vielleicht auch teurer wird.

Das was Du dich fragen solltest, ist warum ich mir so sicher war?

Das kleine Geheimnis, was ich heute sehr gerne weitervermittle und da bleibe ich den Generationsvertrag treu, besteht aus einem einfachen Satz, den mir einmal mein 80ig jähriger Herr Trautmann sagte, als ich mir unsicher darin war, ob ich bei einem DJ Wettbewerb „Berlins bester DJ“ teilnehmen sollte – ich kannte die Szene und wusste, dass es Bessere gab.

Herr Trautmann sagte zu mir: Thomas schau mich mal an, ich habe zwei Weltkriege als Soldat erlebt und auch wenn es in beiden Kriegen sehr hart zu Sache ging, haben wir diesen dann doch nicht so ernst genommen, wie auch die generische Seite nicht.
Ich war nach dem Krieg in amerikanischer Gefangenschaft und auch wenn das kein Zuckerschlecken war, so haben wir dieses ebenfalls nicht so erstgenommen, wie auch die gegnerische Seite nicht.

Immer mitmischen heißt die Devise, weil wenn man erst einmal vor den Dingen steht um diese tätigen zu wollen und sei es nur das überleben, folgt der Rest von ganz allein.

Ich sagte: Ja, aber weißt Du, was da für Konkurrenz antanzt?

Er sagte darauf hin: Na und, lass die doch!

Ich: Ja aber.....

Er: Soll ich auch an den Wettbewerb teilnehmen, ich mach das, kein Problem!

Ich: Ahhh.....?????

Bevor ich etwas sagen oder infrage stellen konnte, hakte Er sofort ein und meinte sehr trocken:
Thomas wie viele Gedanken hattest Du dir vor Deinen ersten Geschlechtsverkehr gemacht, Gedanken die ich mir, wie Jeder andere auch gemacht haben, sicherlich viele und?
Als die Situation da war, ging es von ganz allein.
Er meinte darauf: Nur einmal angenommen, es hat beim erstenmal nicht so geklappt, und?

Die Devise heißt: Immer mitmischen!!!

Nach dem zweiten oder dritten Mal, klappt das ganz prima!

Präsentiere Dich bei dem Wettbewerb so wie Du bist, mit Deiner Persönlichkeit und mit dem was Du kannst, lass Dich beurteilen und (fast) egal wie das Ergebnis ausfällt, es ist ein Spiegelbild wo Du danach weißt, an was Du arbeiten musst!
Dieses fast in Klammern bezieht sich darauf, wenn Du auf Platz 1. landest, dass Du ab dem Zeitpunkt keine Konkurrenz mehr hast und gegen Dich selbst antreten musst.
Richte niemals einen Plan B ein, also wenn Plan A nicht klappt dann nehme ich Plan B als Sicherheit, weil Du mit der Scheinsicherheit des Plan B, keine Härte und Wendigkeit zur Durchführung des Plan A entwickelst!!!! Ganz Wichtig!!!!
Und immer mitmischen, weil nichts passieren kann und jeder Gedanke der mit: Ja, aber... beginnt immer ein Zweifel ist und Dich keinen mm voranbringt – nein viel schlimmer Dich um km zurück wirft!

Das ist das kleine Geheimnis, mehr nicht und es bietet Dir eine enorme Sicherheit!!!!

Ich habe mir sehr große Gedanken über die Worte von Galrauch gemacht gehabt, gerade wenn es um die 68´iger ging.
Dazu schreibe ich auch noch was auf.
Wenn man den Menschen Rechte gibt, um über die Gabe das Wort „Menschenrechte“ definieren zu können, dann wurde dem Menschen mit der Schaffung des Rechts, dass Recht aberkannt ein Mensch zu sein, da Rechtschaffende Menschen sich das Recht herausnehmen, über die Vergabe der Rechte an anderer Menschen organisierend entscheiden zu können.

Die Menschenrechtsorganisation.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Coolchen« (8. August 2009, 16:03)

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Beiträge: 1 277

Geburtstag: 29. November 1964 (45)

Geschlecht: Männlich

20

Samstag, 8. August 2009, 15:40

Teil 2

Das Schulsystem als solches gehört sicherlich revolutioniert, aber Revolutionen sind grundlegend Scheiße, weil nicht das dabei rauskommt, was dabei rauskommen soll!
Da hat Galrauch 100%ig recht, - ich spreche Ihn hier mein Respekt aus - weil Er weitsichtig wie Er ist weiß, dass nach einer Revolution viele intelligente Spinner mit hinzukommen werden, die auch noch Ihren Senf dazugeben, um dann genau in einem andern System zu landen, wo man zu diesem neuen System als Vergleich nur dieses so bezeichnen kann: Willkommen in der Nachbarzelle!!!

Das kann es nicht sein und es wird auch nicht bringen – Niemals !!!!

Immer mitmischen hießt die Devise.

Wenn Jemand der Meinung ist und da spreche ich nicht nur die Jugend an, dass der Staat erst einmal die Grundvoraussetzungen schaffen muss, um etwas zu ermöglichen alias: „Mach mal, dann können Wir auch“ dann stellt sich Jeder der so etwas sagt selbst ein Armutszeugnis aus!
Ich kann so etwas nicht ausstehen.

Wenn mir an einem System etwas nicht gefällt, weil es nicht funktioniert, Revolution ist die eine Seite und falsche Seite, man kann aber auch zeigen wie es besser geht in Form eine Evolution!

Initiative ist gefragt und mit der Initiative wird auch der „Druck“ heraus genommen – das ist das Wichtigste!!!!!

Es gibt in dieser Unseren Leistungsgesellschaft neben den „geistigen Bombenlegern“ die nichts anderes können, als irgendwas zu kritisieren, „Geistige Schläfer“!

Ich, wie viele andere auch, sind diese und ich weiß und spüre es, diese Leute wollen als Erbe das der jungen Generation gerne übertragen, nur keiner weiß wie!!!

Ich sehe an fast allen Ecken, dass wirkliche Meister Ihre Aufgabe darin sehen, Wissen zu vermitteln und diesen Drucksystem der in der Schule vermittelt wird zu trotzen, weil Sie die Verantwortung für „nur“ eine Person übernehmen – mehr nicht!

Ich kenne genügend Arschlöcher von Meistern und damit wird in den Medien so gerne geprotzt, alias: „Wie doof ist Unsere Jugend?“ die nach Auswahlkriterien sich Ihre Lehrlinge aussuchen!!
Was soll der Scheiß, wie viele Bundesländer Deutschland hat?
Was soll der Scheiß, wenn Jemand schwach in Mathematik ist?
Was soll der Scheiß, wenn ein Jugendlicher sich noch nicht dem Leben bewusst ist, wie hart es abgehen kann, ohne die Härte des Lebens erfahren zuhaben, dass dieser einen Termin verpasst und damit die Chance?

Solch eine Art von Meistern können sich gerne einmal bei mir vorstellen und ich werde das Angebot so hart und streng gestallten, dass Sie nach meinen Vorgaben, nur noch als lächerliche Pisakrüppel bezeichnet werden können, weil Sie nicht mithalten können!!!!


Hier bei NWA schlummert von allen Mitgliedern ein geistiges Wissen inkl. der Erfahrung die vermittelt werden möchte, aber irgendwie nicht kann.

Es ist einfach, eine Lehrerin wie z.B. H²O den Vorwurf zu machen, ja Ihr Lehrer seid schuld, nur weil es die einfachste Variante ist.
Sie als Lehrerin die mit Ihren Wissen, ein Empfinden und das Bedürfnis hat, Wissen weitergeben zu wollen, um Jeden auch etwas auf den Weg zugeben – manchmal, im Moment vielleicht unwichtig, aber gehe niemals in Deinem Leben davon aus, dass Du das Wissen nicht brauchst, scheitert immer an dem Lehrplan alias: Das Wissen muss in dieser Zeit so und so vermittelt werden!!!!

Nimmt man den Druck raus, somit auch die Zeit, kann dieses fast schon Jeder erlernen den man heute als Pisakrüppel bezeichnet!!!

Mal eine Rechtliche Frage bitte sehr? Warum nimmt sich Bernd der H²O liebende die Zeit um Wissen zu vermitteln?

Ich persönlich und ich stehe dahinter bilde hier in der Firma die ich mit meinen Freund der der Dirigent ist was man Chef nennt Jeden aus, auch den Chef selbst!
Ab Montag und ich bin Stolz darauf, dass mir mein Chef das Vertrauen gegeben hat, habe ich es mit 3 Kindern zutun die ich in Form eines Praktika ausbilden soll.
Den Chef sein Sohn und aus zwei verschiedenen Fabriken zwei verschiedene Söhne für einen Monat lang.

Ich bin derzeit und das nach einer Woche schon daran, einen Sohn eines Fabrikbesitzers auszubilden.
Sicherlich ich muss Geduld haben, aber ich picke mir die schwierigsten Aufgaben für Sie heraus, immer unter den Motto: „Fehler sind erwünscht und sollen gemacht werden“ um zu lernen, aber immer mit der Sicherheit, dass ich da bin, es nichts passieren kann und auch keinen Druck ausübe – wohinter manch ein Lehrer oder Meister steht um irgend einen Plan einzuhalten!!!!

Warum nutzt Ihr das System nicht schamlos aus, ohne es zu bekämpfen?

Vany123.
Das was Du hier gestartet hast ist ein Hilferuf – OK.
Ich finde das sehr gut, aber auch sehr wichtig!

Mit all dem Blablabla alias das System ist Scheiße kommen Wir nicht weiter, gerade dann nicht, wen Jeder seinen Rotz dazugibt das mal die Politik etwas ändern sollte.

Du bist für mich mit Deinen Worten und Deiner Intelligenz vor der ich einen sehr großen Respekt habe (nur für mich) die Sprecherin dieser verwahrlosten Jugend.

Gib bitte den Alten auch eine Chance, sich auch beweisen zu können.

Wiedergutmachung durch ein politischen System bedeutet auch, dass Die, die die Jugend verwahrlosen ließen, Ihre Entschuldigung in Form einer Ausbildung wieder gut machen können, in dem Sie die Jugend fragt: „Zeig mir mal“ und ohne Zeitdruck und ohne Notation!

Aber in der Freizeit, die Ihr investieren müsst, genauso wie ich und Jeder andere dann seine Freizeit investieren müsste!!!!

Es ist nicht so schwer und ich würde gerne jedes zweite Wochenende irgendwo in Deutschland einen Lehrgang geben. Denn man sollte sich auch einmal Gedanken über die Verwahrlosung der Alten machen, die nicht viel, aber immerhin Fachwissen vermitteln könnten, aber auch irgendwo verzweifelt sind, weil dieses Wissen angeblich nicht gefragt ist und Sie sich dadurch als Unwichtig fühlen.

Es folgt noch ein kleiner Nachtrag.
Wenn man den Menschen Rechte gibt, um über die Gabe das Wort „Menschenrechte“ definieren zu können, dann wurde dem Menschen mit der Schaffung des Rechts, dass Recht aberkannt ein Mensch zu sein, da Rechtschaffende Menschen sich das Recht herausnehmen, über die Vergabe der Rechte an anderer Menschen organisierend entscheiden zu können.

Die Menschenrechtsorganisation.

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