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1

Dienstag, 9. März 2010, 19:09

Wie würdet ihr Deutschland sanieren?

Das gibt bestimmt wieder heiße Diskussionen. :lol: Aber was denkt ihr, wie man Deutschland am ehesten sanieren könnte? Steuern rauf oder runter? Mindestlöhne ja oder nein? Aus der EU austreten und die gute alte DM wieder einführen?
Ich selber bin ja für Mindestlöhne und außerdem sollte man die Superreichen doch etwas mehr schröpfen. Heißt nicht, Steuern rauf, aber das die halt nicht alles mögliche absetzen können und nachher noch Steuern erstattet bekommen, weil sie ja sooooooo arm dran sind.
Tja und ohne EU und Euro ging´s uns irgendwie besser. Aber dafür hab ich von der Materie zu wenig Ahnung, um beurteilen zu können, ob man aus der Nummer noch mal wieder raus kommt. Ich vermute mal eher nicht.
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Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Elie Wiesel
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2

Dienstag, 9. März 2010, 20:11

Mindestlohn - Ja
Bedingungsloses Grundeinkommen - Nein
Erhöhung der Hartz IV Regelsätze für Kinder - Ja
Einschränkung von 400 Euro Jobs - Ja
Einkommensabhängiges Kindergeld - Ja
Freie Betreuung für Kinder ab 2 Jahren - Ja
Abschaffung von Studiengebühren - Nein
Einführung einkommensabhängiger Studiengebühren - Ja
Abschaffung des Elterngeldes - Ja
Wiedereinführung des ursprünglichen Erziehungsgeldes - Ja
Einschränkung der steuerlichen Absetzbarkeit bei Gewerbetreibenden - Ja
Euro weg - ja
Zurück zur goldgestützten Währung - Ja
Ausdünnung der oberen Verwaltungs- und Politikebenen - Unbedingtes Ja
Abschaffung des Beamtenstatus - Ja
Einschränkungen an Auslandsbeihilfen - Ja
Ausweitung von Auslandseinsätzen - Nein
Abschaffung des Solis - Nein
Gerechtere Verteilung des Solis - Ja
Mehrwertsteuererhöhung - Nein
Schrittweiser Austritt aus dem Generationenvertrag - Ja
Übergang zur selbstfinanzierten Altersvorsorge - ja
Deckelung der Krankenklassenkosten - Ja

usw... usw... usw...

Nun gut, nur ein paar Beispiele, wie ich das handhaben würde. Nicht alles bringt Geld, aber vieles würde sich zumindest langfristig kostensenkend auswirken.
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Galrauch

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3

Dienstag, 9. März 2010, 20:12

:lol: ... ja das gibt bestimmt was... :lol:

- raus aus der EU, allerdings den EWR (Europäischer Wirtschaftsraum samt Euro) beibehalten
- Mindestlohn (netto 1200,-)
- der Staat muß mehr Verantwortung übernehmen... soll heißen, keine Privatisierungen mehr, eventueller Rückkauf eigentlich verstaatlichter Bertriebe
- straffällig gewordene Nichtdeutsche sofort abschieben in ihr Heimatland... als ab Haftstrafen jenseits von 2 Jahren
- wirtschaftlicher Ausbau der neuen Bundesländer, mit landwirtschaftlichen Betrieben und ähnlichem (neue Arbeitsplätze schaffen)
- Steuerstaffelung nach Einkommen, der Kleine zahlt weniger (bis zu 35%) und die Superverdiener mehr (mindestens 50%)
- Abschaffen der 1 Euro-Jobs und 400 Euro-Jobs
- Abschaffen der Privatinsolvenz (Ausnahme völlige Unschuld der Verschuldung)
- Deutschlandweit selbe Systeme in Schulen und anderem
- Bundesrechte anheben... Länderrechte einschränken
- freie (verstaatlichte) Kindergärten und Schulen für jederman
- Studienberechtigungen verschärfen... mindest Schulabschluss mit Note 2 oder besser ... dafür mehr Stipendien

u.s.w. ... u.s.w. ... :-? ;-)
Gestern glaubte ich noch unwiderstehlich zu sein, heute weiß ich es besser und morgen werde ich die Welt erobern....
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4

Dienstag, 9. März 2010, 21:03

...

Okay Corvinus. Meine Stimme hast Du bei der nächsten Wahl. :lol: :lol:
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Dienstag, 9. März 2010, 21:18

...

Kinderbetreuung finde ich ganz wichtig. Beispiel: Wo ich Vollzeit Taxi gefahren bin, hat Vater Staat auf der einen Seite 400 an Hartz/KdU gespart. Auf der anderen Seite haben sie 450 Euro wieder raus gehauen. Zuschuss für die Tagesmutter. Deswegen sollten ausreichend Krippen und Kita´s vorhanden sein, weil dort eine Betreuung noch günstiger ist, als bei einer Tagesmutter. Außerdem würde ich Mehrgenerationenhäuser fördern. Ich denke, auch dort gibt es durch Nachbarschaftshilfe viel Sparpotenzial (Beispiel: jemand jüngeres mit Kindern hilft jemand älteren beim Fensterputzen, der im Gegenzug dann mal auf die Kinder aufpaßt).
Ich hatte ja sogar schon mal ein Gespräch mit unserm OB hier, ob man nicht sowas wie ein Mehrgenerationenhaus ausschließlich für alleinerziehende zur Verfügung stellen könnte. Halt auch mit dem Ziel den Großteil der Kinderbetreuung auf Gegenseitigkeit abzudecken. Meine Idee wurde zwar für gut befunden, läßt sich aber leider nicht realiesieren.
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guifalcon

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6

Dienstag, 9. März 2010, 22:06

@ Corvinus, da lese ich ja mal was wirklich
vernünftiges. Was die Studiengebüren betrifft bin ich nicht mehr ganz auf dem
Laufenden. Ich persönlich habe da noch garnicht an einkommensabhängig gedacht, warum auch
immer weil das doch eigentlich naheliegt. Bin da so sehr nicht mehr auf dem Laufenden
das ich das so auch sonst noch von niemanden gehört habe.

Eines ist aber klar, die Unis und Fachhochschulen brauchen Geld und eine Studiengebür.
Einkommensabhänig wäre das wohl wirklich eine gute sache.

(...ja, ich habe auch schon Studiengebüren bezahlt!...)
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Hexe

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7

Dienstag, 9. März 2010, 22:33

Mindestlohn - Ja
Bedingungsloses Grundeinkommen - Nein
Erhöhung der Hartz IV Regelsätze für Kinder - eher Sachgaben, wie kostenvergünstigte Schulspeisung, freie Schulbücher als Leihgabe etc.
Einschränkung von 400 Euro Jobs - Ja
Einkommensabhängiges Kindergeld - (gibt es doch schon ... ab einem bestimmten Brutto gibts statt Kindergeld doch irgendeinen Freibetrag bei der Steuer nur) Corvinus, ich denke Du weißt was ich meine
Freie Betreuung für Kinder ab 2 Jahren - Ja und Kindergrippen- und Kindergartenplätze für jedes Kind
Abschaffung von Studiengebühren - Nein, aber mehr Hochbegabtenförderung für Jugendliche, aber auch für die Erwachsenenweiterbildung in Form von Studiengebührenerlass z.B.
Einführung einkommensabhängiger Studiengebühren - Ja
Abschaffung des Elterngeldes - Ja
Wiedereinführung des ursprünglichen Erziehungsgeldes - Ja
Einschränkung der steuerlichen Absetzbarkeit bei Gewerbetreibenden - bedingtes Ja - eher komplette Überarbeitung des Steuerdschungels und Vereinfachung
Euro weg - ja
Zurück zur goldgestützten Währung - Ja
Ausdünnung der oberen Verwaltungs- und Politikebenen - Unbedingtes Ja
Abschaffung des Beamtenstatus - Nein, weil gerade Beamten bei Korruption dienstrechtlicher sehr schnell diszipliniert werden können und sofort von den Dienstgeschäften freigestellt werden können, sowie bei Verurteilung ab 6 Monate Haft (auch auf Bewährung) endet sofort das Beamtenverhältnis und derjenige kann Harz IV abholen. Bei den Angestellten muss man erst meist noch mit Kündigungsschutzklagen etc. sich rumschlagen was auch kostet - also gerade in solchen Dingen ist ein Beamter sehr gut "händelbar", was ja auch ursprüngliches Ansinnen des Beamtentums war. Beamte dürfen nicht streiken und und und ...
Einschränkungen an Auslandsbeihilfen - Ja
Ausweitung von Auslandseinsätzen - Nein
Abschaffung des Solis - Nein
Gerechtere Verteilung des Solis - Ja
Mehrwertsteuererhöhung - Nein
Schrittweiser Austritt aus dem Generationenvertrag - Ja
Übergang zur selbstfinanzierten Altersvorsorge - ja, aber nur schrittweise mit den Jahren .. also allmähliche Umstelllung
Deckelung der Krankenklassenkosten - Ja unbedingt

- raus aus der EU, allerdings den EWR (Europäischer Wirtschaftsraum samt Euro) beibehalten --> raus ja, aber Euro abschaffen
- Mindestlohn (netto 1200,-) --> ja, aber keinen Monatsbetrag, sondern Mindeststundensätze
- der Staat muß mehr Verantwortung übernehmen... soll heißen, keine Privatisierungen mehr, eventueller Rückkauf eigentlich verstaatlichter Bertriebe --> dafür ist es zu spät und einen Rückkauf lässt die jetzt bereits fatale Finanzlage nicht mehr zu (der Zug ist abgefahren), aber keine weiteren Verkäufe von staatlichen bzw. kommunalen Eigentums
- straffällig gewordene Nichtdeutsche sofort abschieben in ihr Heimatland... als ab Haftstrafen jenseits von 2 Jahren --> jein, generelle Abschiebung bei Straffälligkeit sofort, also Verbüßung im Heimatland und danach Einreiseverbot nach Deutschland
- wirtschaftlicher Ausbau der neuen Bundesländer, mit landwirtschaftlichen Betrieben und ähnlichem (neue Arbeitsplätze schaffen) --> jein, denn nur von Landwirtschaft kann dort keiner Leben - eher Aufbau einer sich selbsttragenden Infrastruktur
- Steuerstaffelung nach Einkommen, der Kleine zahlt weniger (bis zu 35%) und die Superverdiener mehr (mindestens 50%) --> ist doch schon so ... allerdings keine 35% für die Kleinen, weil das viel zu hoch ist ... Runter mit den Lohnnebenkosten
- Abschaffen der 1 Euro-Jobs und 400 Euro-Jobs --> 400 € Jobs abschaffen, aber die 1 €-Jobs wirklich dort einsetzen, wofür diese eigentlich geschaffen wurden, nämlich für gemeinnützige Arbeiten, wie z.B. Freizeitgestaltung mit alten Menschen oder Kindern oder kulturelle gemeinnützige Dinge
- Abschaffen der Privatinsolvenz (Ausnahme völlige Unschuld der Verschuldung) --> ja
- Deutschlandweit selbe Systeme in Schulen und anderem --> einheitliche Lehrpläne für Schulen, Unis etc. und Annerkennung in den Bundesländern untereinander (Gleichstellung)
- Bundesrechte anheben... Länderrechte einschränken --> geht nicht laut Grundgesetz
- freie (verstaatlichte) Kindergärten und Schulen für jederman --> staatliche Schulen gibts doch für jeden und diese sind frei ... die Kindergärten und Krippen, ja... siehe oben
- Studienberechtigungen verschärfen... mindest Schulabschluss mit Note 2 oder besser ... dafür mehr Stipendien --> NEIN, denn Bildung sollte jedem der entsprechend gute Leistungen bringt offen stehen unabhängig vom Einkommen und der Abi-Abschluss (Note) ist eh bereits entscheidend ob man einen der heißbegehrten Studienplätze bekommt oder auf der Ewigkeitenwarteliste steht, also eh keinen Studienplatz bekommt. Wesentlich mehr Hochbegabtenförderung. Straffung des Abiturs von 13 auf 12 Jahre bundesweit einheitlich.
- Einführung eines fest verankerten wöchentlichen kostenfreien Förderunterrichts für Schüler, die es benötigen als Pflicht bzw. freiwillig besuchen wollen um sich zu verbessern von den Lehrern
- Abschaffung der Hauptschule, sondern stattdessen nur Mittelschule ( alle! Pflicht bis Klasse 10) und Abitur ab Klasse 8 erst und zusätzlich die Möglichkeit mit Klasse 11 ebenfalls nochmal zum Abitur zu wechseln (also mit abgeschlossener Klasse 10 für Begabte)

... und noch Vieles mehr
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
(alle Zitate v. Albert Einstein)
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Hexe

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8

Dienstag, 9. März 2010, 22:36

@ Nachteule
Kannst ja einen e.V. gründen, der das Mehrgenerationenhaus-Projekt umsetzt
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
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9

Dienstag, 9. März 2010, 22:56

...Abschaffung der Hauptschule, sondern stattdessen nur Mittelschule ( alle! Pflicht bis Klasse 10) und Abitur ab Klasse 8 erst und zusätzlich die Möglichkeit mit Klasse 11 ebenfalls nochmal zum Abitur zu wechseln (also mit abgeschlossener Klasse 10 für Begabte


Da empfehle ich doch mal einen Rückblick auf die ehemalige DDR. Einheitliche Polytechnische Oberschule mit 10 Klassen plus 2 Jahre Erweiterte Oberschule (EOS = Abi). Unsere damaligen Schulabschlüsse entsprechen durchaus dem heutigen Schulsystem (Abgang Klasse 8 = Hauptschulabschluss, Abgang Klasse 9 mit Prüfung = Qualifizierter Hauptschulabschluss, Abgang Klasse 10 mit Prüfung = Realschulabschluss), sind aber bei weitem nicht so wirr und uneffektiv wie das hier in den alten Bundesländern der Fall ist...

Aber war ja aus Prinzip schon alles Scheiße und muss natürlich abgeschafft werden, obgleich es völlig ausgereicht hätte die Honni-Bilder abzuhängen und ein paar Lehrer zu feuern. Aber nein, man muss ja auf Krampf alles verschlimmbessern. Kostengünstiger wäre dieses System übrigens auch. Dafür gab es sogar mal eine Untersuchung. Na ja, nicht umsonst überlegt man mittlerweile dieses Schulsystem innerhalb der kommenden 20 bis 25 Jahre bundesweit in abgewandelter Form einzuführen. Ob es umgesetzt wird? Steht auf einem anderen Blatt.
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Hexe

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Dienstag, 9. März 2010, 23:23

@ Corvinus
genau dieses Schulsystem meinte ich :biggrins: Pflicht war 10 Klassen und nur die, die 3 mal sitzengeblieben ab Klasse 8 sind wurden mit Abschluss Klasse 8 "gegangen" - Abgänger ab Klasse 9 war doch nur möglich wenn zwar bis Klasse 10 fertig gekommen, aber die Prüfung auch beim 3.Anlauf nicht geschafft ... aber da war er auch dann gleich einem Abgänger Klasse8 gestellt - es gab keinen Abgang Klasse 9 mit Prüfungsmöglichkeit - die 10 Klassen waren für alle Pflicht (mind. seit 1970)

Sachsen hat das alte DDR-System heute noch beibehalten - Grundschule und dann Mittelschule (Realschulabschlusspflicht für alle) und nur die Dümmsten werden "gegangen nach mehreren erfolglosen Versuchen". Ich schätze nach eigenen Erfahrungen, dass in der DDR über 99% die Schule mit mindestens! heutigem Realschulabschluss verliesen.

Das Schulsystem war gut. Ich würde auch die Schule Samstag bis Mittag wieder generell einführen. Wir hatten doch durch den Samstag schon mal viel mehr Schulstunden zum lernen.
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Hexe

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11

Dienstag, 9. März 2010, 23:27

Des Weiteren würde ich generell das Studium für Lehrer für die Schulen bis einschließlich Abi generell auf Uni "Erziehungswissenschaften" hochsetzen (Master - 10 Semester) - ebenso für Sozialpädagogen, denn nur gut ausgebildetes Personal kann auch unseren Kindern wirklich etwas beibringen und einen entsprechend guten Erziehungsbeitrag leisten. Natürlich eben einheitliche Lehrpläne und auch einheitliche Studienpläne, damit wirklich wieder Qualität in die Ausbildung kommt.
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BaziMirko

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Dienstag, 9. März 2010, 23:37

Soli Abschaffen,läuft eh schon Länger als Geplant!! Oder Mauer wieder Hochziehen!! Weniger reinlassen....(strenge Auflagen)-Aber dann heißt es ja wieder ihr Na...!!
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webber68

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Dienstag, 9. März 2010, 23:57

das mit der übernahme des ddr-schulsystems könnt ihr vergessen. viel zu einfach und übersichtlich. der "alte" teil deutschlands hängt zu sehr an alten, noch gesellschaftsklassen behafteten und schön undurchsichtigen schulsystemen.

abschaffung der privatinsolvenz. schon klar... jetzt könnte ich als (noch glücklicher) fertiginsolvenzler auch auf die kacke hauen. abschaffen, abschaffen..! hier sollte man nun wirklich weniger nur schwarz oder weiß sehen, sondern auch auf die grautöne achten.

und nicht vergessen: eine große spendenaktion, um schon mal so nach und nach die transportmittel für oder nach madagaskar zu besorgen :biggrins:
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Mittwoch, 10. März 2010, 05:40

...

@ Hexe: wenn ich mal ganz viel Zeit habe, werde ich das tun (Verein gründen). :biggrins:
In einem Punkt stimme ich Dir zu: statt Erhöhung von Hartz für Kinder mehr Sachleistungen. Ganz wichtig fände ich auch, das Schulbücher, Schulbus und Schulspeisung frei wären. Für meine Lütte, die jetzt ganz aktuell endlich einen Krippenplatz bekommen (juhu, ich kann endlich mehr arbeiten :jump: ) bezahl ich 3 Euro/Tag für´s Mittagsessen. Für 3 Euro koch ich für uns alle zusammen.
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Mittwoch, 10. März 2010, 07:45

So schaut es aus. Kostenlose Schulspeisung wäre nur ein Punkt. Was ich manchmal an Kohle abdrücken darf, weil die Kids hier und da zuzahlen müssen, nervt schon gewaltig. Als Alleinerziehender hab ich's natürlich auch nicht so dicke und wenn es dann alle furzlang heißt: "Papa, wir brauchen in der Schule 10 Euro dafür und 5 Euro dafür und 3 Euro dafür", dann summiert sich das schon.

Dennoch meine ich, dass die Hartz IV Regelsätze angehoben werden sollten auf Erwachsenen Niveau. Eine gute Freundin von mir hat jetzt ein kleines Baby und muss leider auch auf das Amt zurückgreifen. Selbst mit den billigsten Windeln und der günstigsten Babynahrung ist das kaum zu bewältigen. Klar wird es immer wieder Fälle geben, wo das Geld zweckentfremdet wird, aber das ist nunmal kaum die Regel. Anonymisierte Gutscheine haben leider einen viel zu hohen Verwaltungsaufwand, aber es wäre eine Möglichkeit der indirekten Regelsatzerhöhung. Wie wenn der Arbeitgeber 40 Euro für einen Benzingutschein rausrückt, der sich steuerlich nicht bemerkbar macht. Indirekte Lohnerhöhung eben.

Wenn man dann aber fast jährlich von monatlichen Diätenerhöhungen hört, welche den Regelsatzbedarf einer ganzen Familie ausmachen, dann könnte man schon wütend werden über die Selbstbedienungsmentalität unserer Politiker. Würde man mich wählen, würde ich da erstmal richtig aufräumen. Nur leider ist genau das das Problem. Sobald die Leute ihre Posten haben zählt nur noch was in die eigene Tasche fließt. Und mal ehrlich, mit 6000 bis 9000 Euro netto kann es mir auch wurscht sein, ob das Benzin nun 1,30 oder 1,80 Euro /Liter kostet, ob Kinderbetreuung nun kostenlos ist oder nicht. Keiner behauptet, dass ein Politikerjob nicht anstrengend ist, aber wer dann noch in zig Aufsichtsräten sitzen kann und sich eine goldene Nase dabei verdient... na ja, lassen wir das. Fakt ist, es gehören junge Leute in die Politik, so wie die neue Familienministerin (die als Kinderlose aber nun nicht unbedingt dafür qualifiziert sein dürfte) und denen den das Geld nicht genug ist, soll eben in der freien Wirtschaft bleiben. Es gäbe sicher genug, die sich politisch angagieren und sich mit 5000 Euro Netto zufriedengeben würden.

Erstmal in den oberen Etagen klar Schiff machen ehe man beim kleinen Mann (oder Frau) anfängt den Rotstift anzusetzen. So geht es mir auch nicht ein, dass die steuerliche Absetzbarkeit von Arbeitszimmern so stark eingeschränkt wurde. Für Lehrer(innen) und viele andere die oft von zu Hause aus arbeiten müssen ein Schlag ins Gesicht, denn auf der anderen Seite kann ein Gewerbetreibender gleich mal mehrere Luxuskarossen steuerlich geltend machen um den Gewinn zu drücken. Eine gute Möglichkeit zu reglementieren, indem man schlichtweg Höchstgrenzen einführt. Was darüber hinausgeht ist dann eben kein Betriebsvermögen mehr, sondern ausschließlich dem privaten Gebrauch zuzuordnen. Sagen wir mal so, ich hab in der vergangenen Woche durch steuerlich legale Spitzfindigkeiten und Umverschiebungen Gewerbesteuer (von der die Kommunen ja eigentlich leben sollten) von etwa 12.000 Euro eingespart. Man kann es nicht hochrechnen, aber ich könnte mir vorstellen, dass die kommunale Dauerklammheit schnell entschärft werden könnte, wenn man die steuerlichen Gesetzmäßigkeiten etwas gerechter verteilen würde. Klein- und mittelständische Betriebe entlasten, im Gegenzug Großkonzerne zwar nicht mehr zur Kasse bitten, aber bestehende Steuererleichterungen aufheben beziehungsweise kürzen.

Gäbe viele Möglichkeiten wo man ansetzen könnte und Deutschland wäre innerhalb der kommenden 20 Jahre zumindest grundsaniert, wenn auch nicht schuldenfrei...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Corvinus« (10. März 2010, 07:57)

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Mittwoch, 10. März 2010, 12:13

...

Stimmt. Beim kleinen Mann ist man immer schnell bei der Sache und äußerst kreativ, wenn´s darum geht, ihm das Geld aus der Tasche zu ziehen. Bei Taxifahrern wird jetzt seit neustem davon ausgegangen, das man pro Fahrt 25 Cent Trinkgeld bekommt (gibt ja keine Fahrten auf Transportschein oder Rechnung, wo das Trinkgeld immer gleich null ist). Mal gucken, wann sie auf die Idee kommen, das Servicekräfte im Gastronomiebereich pro Gast Summe X Trinkgeld bekommen.
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Urreptil

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Mittwoch, 10. März 2010, 12:37

meiner meinung nach braucht es ne kräftige revolution ,,, von münschen bis kiel ,,,,, :biggrins: :biggrins:
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Mittwoch, 10. März 2010, 15:05

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@ urreptil: ich bin dabei. Zwei Leute reichen doch für ne Revolution, oder? :lol:
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Urreptil

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Mittwoch, 10. März 2010, 15:44

lach ,, zum anfang ja ,,,

naja solange niemand denen da oben klar macht das wir das sytem sind , wird auch nix mit sanierung ,,,imho
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Mittwoch, 10. März 2010, 16:21

...

Gut. Treffen wir uns doch zur Montags-Demo. Brauchen ja höchstens zwei Plakate malen. Mehr können wir nicht halten. Okay, noch ein kleines drittes. Das bekommt dann mein Sohn in die Hand gedrückt. :lol:
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